| Unsere
Jüngsten In
den frühen Phasen brauchen Kinder einfühlsame
Erwachsene, die sie schützend begleiten und
anleiten und sichere Räume und Ruhezonen bieten.
Unsere Aufgabe ist es, das Erwachen der kindlichen
Persönlichkeit in all ihren Facetten zu begleiten, für
einen geschützten Rahmen zu sorgen und mit einer
geeigneten Gestaltung der Lebensbedingungen und
pädagogischen Angeboten als „Weckhilfe“ für
schlummernde Fähigkeiten zu wirken.
Soziales
Handeln
Kinder
unter drei Jahren lernen mit und durch den
Kontakt/ die Beziehung zu anderen Menschen. Auf
der Grundlage von sicheren Bindungen finden
Explorations- und Lernprozesse statt. Von Einzel-
beschäftigungen über Parallelspielen bis hin zum
Spiel in der Gruppe ist diese Entwicklung bei Kindern
mit zunehmendem Alter zu beobachten.
Häufige
Spielthemen der unter 3 jährigen Kinder:
-
Nachahmungen von Sprache oder Bewegungs-
abläufen
- Einfache Bau- oder Puzzlespiele bei denen sich die
Kinder abwechseln
oder die Arbeit „teilen“
- Phantasiespiele mit Puppen, Kochutensilien oder
kleinen Fahrzeugen
- Spielerisches Raufen, Quatsch machen und sich
gegenseitig bei
lustigen oder waghalsigen Aktionen
zu sehen.
Kinder,
die früh gelernt haben, vertrauensvoll mit
anderen Menschen in Kontakt zu treten, Grenzen
wahrzunehmen, zu akzeptieren, selber Grenzen zu
setzen, sie auszuhandeln, erfahren dadurch eine
Stärkung ihrer Persönlichkeit, die den Zugang und
die Auseinandersetzung mit der (sachlichen) Umwelt
vereinfacht. Das Wissen um diese Zusammenhänge
erhöht den Stellenwert des sozialen Lernens
wesentlich. Gleichzeitig ist es notwendig, die
Bedürfnisse der älteren Kinder bewusst wahrzu-
nehmen und adäquat zu reagieren. Dies ist über
unsere teiloffene Arbeit einfacher zu gewährleisten.
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