Sprachförderung
Die sprachliche Entwicklung des Kindes ist im
zweiten und dritten Lebensjahr die auffälligste
Veränderung. Sie ist eng verknüpft mit der geistigen,
körperlichen und emotionalen Entwicklung sowie
mit der Reifung der Sinnesorgane. Die durch die
Sinnesorgane aufgenommenen Informationen müssen
durch das Gehirn verarbeitet, gespeichert und ggf.
in sinnvolle Handlungen umgesetzt werden. Ein Kind
lernt sprechen, weil es sprechen lernen will.

Wir unterstützen die Sprachförderung und die Lust
auf Kommunikation, damit die Kinder lernen, ihre
Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse zu artikulieren
und die der anderen zu verstehen.

Dabei legen wir Wert auf den Erwerb eines ausreich-
enden Grundwortschatzes, einen grammatikalisch
richtigen Satzaufbau und eine klare Aussprache.

Wir fördern die Sprachfreudigkeit der Kinder durch
aktives Zuhören. Wir schaffen Raum für Sprachent-
wicklung, indem wir regelmäßig Sprachanlässe
schaffen.

In unserer Einrichtung hat die deutsche Sprache
Priorität, wobei wir anderen Sprachen und Dialekten
gegenüber offen und interessiert sind. Die Zwei-
sprachigkeit von Kindern wird von uns anerkannt und
wertgeschätzt. Themen aus der Lebenswelt der
zugewanderten Familien finden sich in unserer
Einrichtung in Aktivitäten, Materialien, Gestaltung usw.
wieder.


In Kooperation mit der benachbarten Grundschule
nehmen wir an den aktuellen Sprachstandserhebungen
des Landes NRW teil.
"Erzählen teilt Erfahrung mit,
Erzählungen prägen Erfahrung,
Erfahrungen suchen Erzählungen."
(Henning Schröer)