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| Spiel und Spaß |

"Kinder
sollen mehr spielen, als viele |
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Es gibt für Kinder keine pädagogisch wichtigen und weniger wichtigen
Situationen. In jeder Situation werden wichtige Erfahrungen gemacht und wird gelernt: wenn ein Kind allein ein Bilderbuch anschaut, wenn es auf dem Bauteppich oder in der Puppenecke spielt, wenn es aufräumt, wenn es singt. Spiel- und Lernsituationen, die die Kinder sich auf diese Weise selbst schaffen, wechseln ab mit Situationen, die von den Erzieherinnen herbeigeführt werden. Solche geplanten Situationen können mit einem Kind allein, in Kleingruppen oder mit der ganzen Gruppe geschaffen werden. Der Rhythmus in diesem Wechselspiel richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder. Wir Erzieherinnen beobachten genau die Entwicklung des einzelnen Kindes und das Zusammen- leben in der Gruppe. Daraus ergeben sich die Ziele für unser pädagogisches Handeln. Wir folgen also bei unserer Arbeit keinem festen Lehrplan, sondern sind bei der Planung unserer Ziele und Themen für die Kinder offen. Unser pädagogischer Schwerpunkt liegt im Ausbalancieren des sogenannten „freien“ und des „angeleiteten“ Spiels. Wir setzen im Alltag entsprechende Impulse, um den Bedürfnissen der Kinder entgegen zu kommen. Wir unterstützen die Kinder in ihren Lernprozessen soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Die Freude am Tun hat hohe Priorität und die Eigeninitiative der Kinder wird gefördert. |