Feste und Rituale

"Kinder und auch Erwachsene leben nicht
nur von innen nach außen, sondern auch
von außen nach innen."
(F. Steffensky)

Feste und Rituale sind elementare Bestandteile
unseres Lebens in der Kindertagesstätte. Sie ordnen
die Welt um uns und in uns selbst. Sie sind Stützen
für unser gemeinsames Gedächtnis und helfen, wie
z.B. der Stuhlkreis, bei der gemeinsamen
Verständigung.

Feste und Rituale lassen Gemeinschaft erspüren und
erfahren. Sie prägen die Kultur unserer Einrichtung
und in ihnen findet auch der „Geist“ Ausdruck, der in
unserer Einrichtung herrscht.
Für uns haben Feste und
Rituale eine besondere Bedeutung:

Für uns haben Feste und Rituale besondere
Bedeutung
:
- Sie erleichtern Anfang und Abschied, also
Übergänge
- Sie begleiten ein Kind, wenn es neu in die
Gruppe kommt
- Sie erleichtern die Bearbeitung von Krisen
- Sie ermöglichen Beteiligung und Distanz
- Sie geben den Kindern Sicherheit und Orientierung
im Kindertagesstättenalltag

Das sind einige Beispiele für unsere
Feste und Rituale:

 Im Alltag
- Begrüßung der einzelnen Kinder
- Sprechstein
- Täglicher Stuhlkreis
- Gemeinsames Abschiedslied (Halbtagskinder
werden verabschiedet)
- Wochenbeginn und Schluss

 Im Jahrkreis
- Jahreszeitentisch und Jahreszeitenkranz
- Geburtstage
- Sommerfest
- Mini-Club Abschlussfahrt
- Übernachtungsaktion
- Sankt Martinsfeier
- Weihnachtszimmer
- Advents- und Weihnachtsfeier

 Lebenszyklische Feiern und Rituale
- Erster Tag in der Einrichtung
- Verabschiedung der Vorschulkinder
- Taufe, Hochzeit, Beerdigung (auch als Rollenspiel
in der Einrichtung)
- Kindergeburtstag